Panflöten

Panflöten sind wohl von allen Flötensorten am einfachsten zu bauen.

Den Knöterich sägt man so zurecht, dass man Rohre erhält, die an einem Ende offen und am anderen Ende geschlossen sind. Wenn man darüberbläst, müsste nun ein Ton zu hören sein – die Pfeife funktioniert!

Mit Schleifpapier oder einer feinen Feile kann man nun die Pfeifen so zurechtkürzen, bis sie die erwünschte Tonhöhe erreicht haben. Hier ist Vorsicht angesagt, weil eine einmal verkürzte Pfeife nicht wieder verlängert werden kann. Außerdem bricht der Knöterich gerne (bevorzugt in Längsrichtung). Auf dem Bild oben sieht man, dass zwei Pfeifen etwas angebrochen sind.

Es gilt:

Je länger eine Pfeife ist, desto tiefer der Ton.

Je dicker eine Pfeife ist, desto lauter der Ton.

Sind nun alle Pfeifen auf die gewünschte Länge zurechtgestutzt, kann man sie mit Draht oder Schnur aneinanderbinden. Damit die Pfeifen nicht durch die Schnur rutschen habe ich mit der Klebepistole noch etwas Kleber über die Pfeifen gemacht.

die fertige Panflöte

und fertig ist die Panflöte!

Es fällt auf, dass die Panflöte eine Oktave tiefer klingt als z.B. eine Blockflöte gleicher Länge. Das liegt daran, dass ein Ende verschlossen ist und das geschlossene Ende wie ein Spiegel für die Schwingungen in der Pfeife wirkt – die Schwingung wird doppelt so lang. Daher erklingt der Ton eine Oktave tiefer. 

Für mehr Infos siehe: Gedackte Pfeifen

 

 

Werkzeug: Laubsäge, Schleifpapier oder feine Feile, Klebepistole

Materialien: Knöterich, Draht

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Über klangsuche

Während meinem FÖJ hatte ich ein Projekt über "musique verte": Wie stelle ich aus Naturmaterialien und Abfall Musikinstrumente her? Meine Erfahrungen damit möchte ich in dem Blog mit anderen teilen.
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