Rasseln

Zum Rasselbau bedarf es eigentlich gar keiner Anleitung. Man nimmt einfach ein Gefäß, füllt etwas (Reis, Sand, Flaschendeckel,…) hinein und schüttelt es.

Eine Kabadose, gefüllt mit Deckeln von Plastikflaschen

Besonders schön ist es, wenn man die Rassel mit einem Deckel aus einem anderen Material verschließt. So kann man durch Drehen der Rassel verschiedene Klänge erzeugen.

Es ist vielleicht aber gut, darauf hinzuweisen, dass bei herumstehenden Rasseln gut erkennbar sein sollte, ob die Rassel zugeklebt ist oder nicht…

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Schlägel

Für Schlägel braucht man einen Korken und einen dünnen Stab. Den Korken halbiert man zuerst quer in der Mitte; eine Laubsäge eignet sich gut dafür. In ein Stück bohrt man längs ein Loch. In das steckt man später den Stab hinein.

Möchte man mit dem Schlägel später Metall anschlagen, kann man ihn noch mit Klebeband und/oder Stoff polstern.

Werkzeug: Handbohrer, Laubsäge

Material: Kork, Stab, ggf. Klebeband oder Stoff

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Guiro

Guiros kann man auf verschiedene Arten bauen. Wichtig ist, dass man mit einem Stock auf einer geriffelten Oberfläche entlangstreicht. Hier sind einige Beispiele:

   

es gibt sicher noch viel mehr.

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Trommeln (mit Luftballons)

Die Trommeln gehen ganz schnell zu bauen: ein Luftballon wird mehrmals aufgeblasen, um ihn etwas zu dehnen. Dann wird der Hals abgeschnitten und der Rest wird über eine Konservendose gespannt. Zum Schluss kann man mit einem Hammer und einem Nagel noch ein paar Schalllöcher in den Boden der Dose schlagen.

Die Trommeln eignen sich gut, um sie mit Kindern zu bauen.

Wen der metallische Klang der Dose stört, kann auch aus frisch geschnittener Weide einen Kranz flechten und den Luftballon darüber spannen. Weil diese Trommel keinen Resonanzkörper hat, klingt sie etwas leiser.

Hier gibt es noch eine Anleitung für Schlägel.

Werkzeug: Hammer, Nagel, Schere

Material: Luftballon, Konservendose

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Klangstäbe

Sehr tolle Infos zu Klangstäben gibt es hier; besonders, wenn man sich etwas für die physikalischen Hintergründe interessiert: http://musikinstrumentenbau.de/Instrumentenbau/Stabspiele/stabspiele.htm

Haselnussholz klingt sehr gut und man kann es kostenlos im Wald holen. Beim stimmen der Klanghölzer soll man nicht scheuen, in der Mitte Material abzutragen bis die Klanghölzer an der dünnsten Stelle nur noch ca 2-3cm dick sind. Je mehr man abträgt, desto lauter wird der Grundton (klingt besser) und desto tiefer werden die Stäbe. Wenn der Stab zu tief geworden ist, sägt oder feilt man die Enden etwas ab.

Beim Stimmen nimmt man am besten ein Stimmgerät zu Hilfe. Wenn die Klangstäbe in der Mitte zu wenig ausgehöhlt sind, kann es sein, dass das Stimmgerät die Töne nicht erkennt. Dann muss man noch etwas feilen. Es ist auch möglich, wenn man selbst den Ton hört, aber das Stimmgerät erkennt ihn nicht, den Ton zu singen, den man gehört hat. Das Stimmgerät erkennt dann den gesungenen Ton.

Für eine sinvolle Aufhängung der Klangstäbe suche ich noch nach einer Lösung. Zur Zeit sieht sie so aus:

Beim Anschlagen baumeln die Klangstäbe ziemlich und verdrehen sich leicht. Kennt jemand eine bessere Lösung?

Zu den Klangstäben kann man auch noch Schlägel bauen.

Werkzeug: Feilen, Säge

Material: (Haselnuss) Holz

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Berimbau

Die originale Berimbau wird kommt aus Brasilien. Eigentlich wurde sie zur Begleitung zu Capoeira (Mischung aus Tanz und Kampfsport) gespielt. Für mehr Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Berimbau

Das Instrument hört sich etwa so an: http://www.youtube.com/watch?v=dFbd3GLVikU

Ein Stock wird mit einem Stück Draht bespannt. Er muss wirklich sehr fest gespannt sein, sonst schwingt der Draht nicht. Wenn man ihn an einer Seite an einer Schraube mit Öse befestigt und diese dann dreht, wickelt sich der Draht auf und man braucht gar nicht so viel Kraft um den Draht zu spannen. Außerdem kann man das Instrument später auch noch stimmen. Als Resonanzkörper nimmt man traditionel eine Kalebasse. Ist keine Aufzutreiben tut es auch ein alter Eimer, in den man zwei Löcher bohrt und mit einem kurzen Drahtstück um den Draht und den Stock wickelt. Einen kurzen Stock feilt man glatt und schlägt damit den Bogen an.

Es lohnt sich, in dem Video den Mann zu beobachten, wie er verschiedene Klänge spielt.

Werkzeug: Säge, Handbohrer, Feile, Seitenschneider

Material: Stock, Draht, Resonanzkörper (Eimer, Plastikflasche,…), Schraube mit Öse

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Töne sehen

Eine ziemlich nützliche Bastelei, wenn auch kein Musikinstrument:

Den Luftballon mehrmals aufpusten, damit er sich etwas dehnt. Dann den Hals des Luftballons abschneiden. In den Plastikbecher ein Loch schneiden und ein Schlauchende hineinstecken. Zum Schluss noch den Luftballon auf die offene Seite des Bechers spannen.

Um den Apparat in Betrieb zu nehmen, wird etwas Salz auf den Luftballon gestreut. Nun kann man einen Ton in den Schlauch singen…

… und den Salzkörnern beim Hüpfen zugucken. Es ist gut, wenn man dabei den Becher gerade hält; sonst fallen die Salzkörner runter. Hüpfen die Salzkörner auch, wenn man ins Rohr hineinbläst (nicht zu viel blasen, sonst geht der Luftballon kaputt)?

Der Summton bringt den Luftballon zum Schwingen. Das katapultiert die Salzkörner in die Luft.

Material: Plastikbecher, Luftballon, Schlauch, Salz oder Zucker oder trockener Sand

Werkzeug: Schere

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